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DVB-T und drahtlose Mikrofone - Wechselwirkungen


Seit einigen Jahren schreitet die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) weltweit voran.

DVB-T (Digital Video Broadcasting - Terrestrial)* ist ein internationaler Übertragungsstandard für das terrestrische digitale Fernsehen. Digitale TV-Signale werden im gleichen Frequenzbereich wie ihre analogen Vorgänger übertragen. In diesem Bereich arbeitet auch die drahtlose Audioübertragungstechnik. Für deren Anwender ist es möglich, die analogen TV-Kanäle als Sekundärnutzer mitzuverwenden. Das analoge Fernsehen belegt in Europa und Afrika nur 7 MHz des 8 MHz breiten UHF-Kanals. Die verbleibende 1-MHz-Lücke wird bisher für Kommunikationszwecke, Reportagesender und z.T. für drahtlose Mikrofone genutzt.

* DVB-T ist in anderen Ländern auch unter den Bezeichnungen DTTV (Digital Terrestrial Television) und DTV (Digital Television) bekannt.

 


Abb. 1: TV-Kanal mit analogem Fernsehsignal

So wurde der UHF-Frequenzbereich vor der Einführung des digitalen Fernsehens von analogen TV-Sendern und drahtlosen Audioübertragungsgeräten gemeinsam genutzt:

 

 analoger TV-Kanal (8 MHz breit)
 Sendefrequenz eines drahtlosen Mikrofons (200 kHz breit)
 

Abb. 2: Frühere Nutzung des UHF-Bereichs durch analoge TV-Kanäle und drahtlose Audioübertragungstechnik

DVB-T belegt den 8 MHz breiten Kanal vollständig. Durch die neue digitale Signalform, die DVB-T verwendet, entfällt die 1-MHz-Lücke, und diese Mitbenutzung ist nun nicht mehr ohne weiteres möglich.
 

Abb. 3: TV-Kanal mit DVB-T-Signal 


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