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Glanzlicht: Sennheiser stellt professionellen Empfänger EM 3732 vor
28.03.2007 Frankfurt/Wedemark

Die sprichwörtliche Zuverlässigkeit der Sennheiser-Drahtlostechnik verbindet sich jetzt mit noch nicht dagewesener Frequenz-Flexibilität. Der neue Doppelempfänger EM 3732 lässt mit 90 MHz Schaltbandbreite und ultimativem Bedienkomfort die Herzen der Tontechniker höher schlagen. Hervorragende Audioeigenschaften, vielfältige Anschlussmöglichkeiten, Scanfunktion und Synchronisierung von Sendern über Infrarotschnittstelle zeichnen den neuen Spitzenempfänger der 3000er Serie aus.

Mit dem EM 3732 setzt HF-Spezialist Sennheiser im Drahtlos-Jubiläumsjahr - vor 50 Jahren zeigte das Unternehmen sein erstes Funkmikrofon - neue Maßstäbe: Der Doppelempfänger mit der Schaltbandbreite von 90 MHz bietet bei höchster Selektivität eine enorme Flexibilität im UHF-Spektrum: "Es wird eng bei den Frequenzen, doch der EM 3732 ist so flexibel, dass er dem Nutzer genügend Ausweichmöglichkeiten vor "Störern" an die Hand gibt, insbesondere bei Multikanalanlagen", erläutert Sven Boetcher, Produktmanager für Professionelle Systeme. Der Empfänger hat sechs vom Nutzer wählbare feste Frequenzbänke und eine frei in 5-kHz-Schritten programmierbare Bank mit bis zu sechzig Kanälen. Innerhalb einer Kanalbank sucht der EM 3732 selbstätig nach freien Frequenzen. "Dadurch wird die Arbeit des Toningenieurs erheblich erleichtert. Genau wie durch die Synchronisierfunktion und die vielen Anschlussmöglichkeiten. Der EM 3732 ist der ideale Begleiter im Tour-Alltag."

Multitalent für Multikanal
Bei großen Multikanal-Anwendungen spielt der EM 3732 neben seiner Schaltbandbreite und den frei durchstimmbaren Kanälen gleich noch weitere Trümpfe aus: Seine Infrarotschnittstelle programmiert die Sender SKM 5200, SK 5212 und SKP 3000 im Nu mit den Empfängerdaten. "Das geht ganz komfortabel und schnell über einen Hot Key", erklärt Boetcher. Dank integriertem Antennensplitter lassen sich sofort bis zu acht Doppelempfänger kaskadieren. Das Empfängersystem kann sicher und komfortabel über die mitgelieferte Software "Wireless Systems Manager" ferngesteuert und überwacht werden. Der PC dafür wird einfach an die Ethernet-Buchse des
EM 3732 angeschlossen.

Benutzerführung: Ausgezeichnet!
Der EM 3732 überrascht mit einer genialen Benutzerführung, die mit einprägsamen Icons durch intuitive Bedienmenüs führt. Navigiert wird über ein so genanntes Jog Dial, für häufig verwendete Menüpunkte gibt es bequeme Abkürzungen, die Hot Keys. Der Tontechniker kann besonders schnell alle Einstellungen überblicken; beide Empfänger können - auch gleichzeitig - über Kopfhörer abgehört werden. Das Front-Layout des Empfängers ist übersichtlich und klar strukturiert, das OLED-Display besonders kontrastreich und lichtstark.

Vorzeige-Audio
Das Audiosignal des Empfängers - der Pegel ist in 1-dB-Schritten einstellbar - steht an einem trafosymmetrischen XLR3-Ausgang und an einem digitalen Audioausgang nach AES3/EBU-Standard für digitale Mischpulte zur Verfügung. Der Empfänger kann dabei seine eigene Sampling-Rate (44,1 kHz, 48 kHz, 88,2 kHz oder 96 kHz/24 Bit) vorgeben oder vom Mischpult über einen BNC-Anschluss synchronisiert werden. Der HiDyn plus-Expander des Empfängers ist kein analoger Baustein, sondern DSP-basiert und erhöht so zusätzlich die Audioqualität.

Durchdachtes Zubehör
Auch der passende Breitband-Antennenverstärker AB 3700 überzeugt. Der robuste Booster im Metallgehäuse ist für den Frequenzbereich von 470 - 866 MHz ausgelegt und verstärkt das empfangene Signal um 5 bis 15 dB. Die jeweilige Verstärkereinstellung kann der Ton- oder HF-Techniker bequem und auch auf Entfernung an einer der beiden Multicolor-LEDs ablesen. Auch bei defekter Stromzufuhr macht der
AB 3700 im Gegensatz zu anderen Antennenverstärkern nicht "dicht": Die Dämpfung beträgt in diesem Falle nur -6 dB. Erhältlich sind außerdem zwei aktive Empfängerantennen, die gerichtete AD 3700 und die omnidirektionale A 3700.

Die Varianten
Schwestermodelle des EM 3732 sind der Einzelempfänger EM 3731 und der Doppelemfänger EM 3732 COM, eine spezielle Command-Version, die über einen zweiten XLR3-Audioausgang für Rücksprechzwecke verfügt. Alle Modelle sind ab Spätherbst 2007 erhältlich.

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Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei 83%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser über 1650 Mitarbeiter, davon rund 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, China, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA. 

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