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Grammy-Gewinner Ok Go zu Besuch bei Sennheiser
23.02.2007 Wedemark

In den USA haben die vier Musiker aus Chicago alle Charts gestürmt, ihr fröhlicher Rock’n Roll füllt Clubs und Konzertsäle. Seit sie für ihr Kurzvideo „Here it goes again“ einen Grammy gewonnen haben, avancieren sie auch in Europa vom Geheimtipp zu bejubelten Trendsettern. Ihre Europatour nutzten sie nun zu einem Besuch beim Audiospezialisten Sennheiser in der Wedemark.


Ok-Go Sänger Damian Kulash (hinten, 3.v.l.) und Gitarrist Andy Ross (hinten, 3.v.r) mit ihrem Tour-Team; Sennheiser-Marktmanager Americas Jörk Meyerrose (kniend links) und Industry-Team-Leiter Stephan Scherthan (kniend rechts) zeigten ihnen das Sennheiser-Werk in Wennebostel

       

„Wow, das haut einen um“, staunt OK-Go-Sänger Damian Kulash. Von der vollautomatischen Fertigungsstraße für Evolution-Mikrofone beim Sennheiser kann er sich kaum losreißen. Fasziniert beobachten er und Lead-Gitarrist Andy Ross, wie die Maschine Spulen aus mikroskopisch feinem Draht wickelt, die hauchdünne Membran präzise einspannt, wie schließlich ein Greifarm das komplette Mikrofon in Sekundenschnelle zusammensetzt. „Von dieser Fertigungsqualität werde ich noch träumen“, lacht Damian Kulash, „so etwas hab ich noch nie gesehen.“

Die Musiker aus Chicago nutzen ihre Europatour, um auf dem Weg von Berlin nach Brüssel eine Einladung anzunehmen, die im Januar auf der Winter NAMM im kalifornischen Anaheim ausgesprochen worden war: OK Go, die Shooting-Stars der amerikanischen Charts, hatten dort einen gefeierten Auftritt, und Michael Polten, Leiter des Produktmanagements bei Sennheiser, schlug ihnen einen Besuch in der Wedemark während ihrer Europatournee vor. „Auf der Bühne verwenden sie unser Mikrofon e 945, also dachte ich, das wäre doch sicher spannend für sie zu sehen, wo und wie es gemacht wird“, erzählt Michael Polten.

Ok Go spielen seit 1998 zusammen, eine Band, die sich aus Jugendfreundschaften entwickelt hat. In den USA schafften sie vergangenes Jahr mit ihrem Album „Oh No“ den Durchbruch. Das Publikum begeistert sich nicht nur für ihren unkomplizierten, fröhlichen Rock’n Roll, sondern auch für ihre so originellen wie eigenwilligen Videos und Live-Performances. Das Video zu „A Million Ways“ wurde mehr als eine halbe Million mal online heruntergeladen, der Song setzte sich praktisch über Nacht an die Spitze der Charts. Nun haben Ok Go noch eins draufgesetzt: Ihr Kurz-Video „Here it goes again“ hat im Internet geradezu Kultstatus errungen, mit mehr als 1,5 Millionen Downloads, und wurde im Februar mit einem Grammy ausgezeichnet.

Der Besuch bei Sennheiser ist für die Shooting-Stars „ein absolutes Highlight“, sagt Gitarrist Andy Ross. „Nicht nur zu sehen, wie die Mikrofone hergestellt werden, sondern auch mit den Experten darüber diskutieren zu können, das ist für uns ein unvergessliches Erlebnis.“ So nutzen sie die Werksführung für angeregte Gespräche mit Stephan Scherthan, Industry Team Manager bei Sennheiser, mit Jörk Meyerrose, Marktmanager Americas und Canada und Günther Hitz, Manager Customer Support. „Für die Studioaufnahmen verwenden wir
das MD 421“, erklärt Damian Kulash, „ein echter Klassiker, der hervorragend zu unserem Sound passt. Wenn ich hier sehe, mit welchem Aufwand und welcher Akribie es gefertigt wird, verstehe ich noch besser, woher Sennheisers legendärer Ruf kommt.“

Besonders angetan hat es ihnen der reflektionsarme Raum, in dem Mikrofone geprüft werden: nicht nur wegen der Präzision und Unbestechlichkeit der Mess-Anlage, sondern auch wegen des ungewöhnlichen Designs des Raums. Möglicherweise inspiriert sie das ja zu einem neuen Video, schließlich haben sie ein Faible für exotische Inszenierungen: Im Grammy-Video „Here it goes again“ ist es eine dreiminütige, hinreißend komische Choreografie auf Fitness-Studio-Laufbändern.

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei 83%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser über 1650 Mitarbeiter, davon rund 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Indien, China, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.

Download dieser Pressemitteilung (1,09 MB):
pressrelease_Ok-Go.zip 

Weitere aktuelle Informationen über Sennheiser finden Sie im Internet unter http://www.sennheiser.com/ oder kontaktieren Sie:

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