| Zum 20. Mal: Sennheiser-Technik für den Eurovision Song Contest |
Die Ukraine bereitet sich auf ein Musikfest der Superlative vor: Der 50. Eurovision Song Contest wird ein Millionenpublikum in seinen Bann schlagen. Im Palats Sportu, dem Kiewer Sportpalast, wird der gastgebende Sender NTU (National Television of Ukraine) zum Semifinale am 19. Mai und Finale am 21. Mai eine in der Geschichte des Eurovision Song Contest noch nie dagewesene Menge an Licht- und Tontechnik auffahren. Die drahtlose Mikrofon- und Monitoringtechnik hat NTU dabei in die bewährten Hände des Audiospezialisten Sennheiser electronic gelegt. Das Unternehmen ist offizieller Ausrüster des Song Contests und stellt neben der Technik auch die fachmännische Unterstützung vor Ort.
"Wir feiern in Kiew auch ein kleines Jubiläum", so Rolf Meyer, Sprecher der Sennheiser-Unternehmensleitung, "denn dies ist der 20. Eurovision Song Contest, den wir mit unserer Mikrofontechnik ausstatten." 54 Mikrofonkanäle und 16 Kanäle für das Wireless Monitoring stehen den Künstlern aus 39 Ländern zur Verfügung. Wegen der gewaltigen Beschallungsanlage im Sportpalast werden nur handgehaltene und Headset-Mikrofone genutzt, da Ansteckmikrofone zuviel "Fremdschall" mit aufnehmen würden. Außerdem findet sich Sennheiser-Technik im Pressebereich und im so genannten "Green Room", wo die Künstler den Abstimmungsergebnissen entgegenfiebern.
Die Popularität des Song Contests wächst stetig, und damit werden auch die Anforderungen an Techniker und Arbeitszeiten größer. Klaus Willemsen, Sennheisers Spezialist in Sachen Drahtlostechnik: "Früher sind nur Karten für die Dress Rehearsals verkauft worden, in Kiew sind jetzt sogar schon die meisten Proben ausverkauft! Das gibt vielen Ukrainern die Möglichkeit, Song-Contest-Luft zu schnuppern. Für uns bedeutet das, dass wir ab dem 12. Mai jeden Tag ein Konzert betreuen - von morgens bis abends." Auch in Sachen Funkfrequenzen für Mikrofone und Monitoring müssen die Sennheiser-Techniker auf Zack sein, besonders natürlich bei den großen Abendshows am 19. und 21. Mai: "Inzwischen gehen für manche Länder gleich mehrere TV-Sender in die Berichterstattung. Und leider gibt es immer ein paar schwarze Schafe, die sich nicht an die Spielregeln, sprich die ihnen zugewiesenen Frequenzen halten und diejenigen benutzen, die für die Mikrofone und Monitoring-Systeme der Künstler reserviert sind. Dann heißt es, die Störer auf dem Areal schnell ausfindig zu machen und die Störquelle abzuschalten. Außerdem müssen wir wie gewohnt die Kommunikationskanäle für die Sicherheitsleute berücksichtigen."
Sechs Generatoren werden den riesigen Strombedarf der Show decken, allein für die Lichttechnik werden über eine Million Watt benötigt. Die Bühne nutzt bewegliche Elemente und unzählige Lichteffekte und Projektionsflächen, um für jeden Beitrag ein eigenes, mit dem Song harmonisierendes Bühnenbild zu schaffen. Bis zu 10.000 Menschen können live im Sportpalast dabei sein, wenn die Moderatoren Ruslana, DJ Pasha und Wladimir Klitschko das Millionenpublikum an den Bildschirmen mit "Welcome to Ukraine, welcome to Kyiv" begrüßen. Ein schöner "Nebeneffekt" des Song Contest: Ab dem 1. Mai hat die ukrainische Regierung die Visumpflicht für EU-Bürger abgeschafft - schnell entschlossene Ticketkäufer können spontan anreisen . . .
Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2003 einen Umsatz von über 237 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei ca. 80%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser rund 1600 Mitarbeiter, davon 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, China, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.
Weitere aktuelle Informationen über Sennheiser finden Sie im Internet unter www.sennheiser.com oder kontaktieren Sie:
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