Der Ton macht die Fußball-Musik: Sennheiser-Technik für die Fußball-WM 2006 |
Wenn am 9. Juni der Schiedsrichter das Eröffnungsspiel Deutschland - Costa Rica anpfeift, sind in der Münchner Allianz-Arena 66.000 Zuschauer live dabei, plus rund eine Milliarde Zuschauer in 213 Ländern an den Fernsehern und Radios. Dass sie das erste Tor sehen und hören können, dafür sorgt unter anderem der Audiospezialist Sennheiser mit neuester Übertragungstechnik.
Es gibt Weltmeisterschafts-Partien, die sind Geschichte. Bestes Beispiel: 1954 schrie sich der NDR-Reporter Herbert Zimmermann in die Fernseh- und WM Geschichte: "Rahn schießt ... Tooor! Tooor! Tooor! Tooor für Deutschland!" Es war das Endspiel der WM in der Schweiz, der deutsche Sieg heißt bis heute das "Wunder von Bern", das einem ganzen Land Mut und Kraft gab. So geht es in Zimmermanns dramatischer Schilderung des Spiels um mehr als Fußball, das kann man bis heute heraushören.
Heute ist eine WM ohne Fernsehen und Radio nicht nur vollkommen unvorstellbar, die Live-Übertragungen sind eine logistische Herausforderung ohnegleichen: rund 300 Fernsehstationen aus über 200 Ländern wollen alle 64 Spiele in ihre Heimat senden, und alles darum herum. Ein Großteil der Radio- und TV-Sender arbeitet schon seit vielen Jahren mit Sennheiser Professional Systems. Seien es der superkompakte Drahtlosüberträger SK 5212, Ansteckmikrofone oder Kopfhörer für Radiosprecher oder Kameramikrofone, Sennheiser-Produkte werden in den neuen Ü-Wagen und Fernsehstudios, hinterm Tor und auf der Trainerbank im Einsatz sein. "Unser Handsender SKM 5200 wird das meistgesehene Sennheiser-Produkt der Fußballweltmeisterschaft sein", sagt Unternehmenssprecher und Geschäftsführer Rolf Meyer. Zudem sind die Konferenzräume aller zwölf deutschen Stadien von Hamburg bis Stuttgart mit Sennheiser-Technik ausgerüstet.
Damit kein Tor, kein Fanchor und kein Spielerkommentar auf der Strecke bleibt, muss die Technik 100prozentig funktionieren. "Dafür haben wir ein Supportportal im Internet und eine Telefon-Hotline", erklärt Geschäftsführer Rolf Meyer. "Hier sind wichtige Informationen und Services für Techniker und Anwender von unseren Produkten abrufbar. Außerdem wird ein Sennheiser-Supportteam die Vorbereitung der Übertragungen begleiten und natürlich auch während der WM 2006 zur Verfügung stehen."
Bis zum Ende der WM wird rund um die Uhr mehr als 42.000 Sendestunden lang weltweit berichtet, daran arbeiten über 12.000 Techniker und Journalisten. Am Ende des Turniers werden 30 Milliarden Zuschauer die WM verfolgt haben - zusammengerechnet nach 64 Spielen.
Auch am 9. Juli in Berlin wird Sennheiser-Technologie dabei sein und dafür sorgen, dass die Weltgemeinschaft rund um den Erdball live mithört, wenn die magischen Worte fallen: "... ist Weltmeister!"
Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei 83%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser über 1650 Mitarbeiter, davon rund 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, China, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.
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