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 PresseHome » Presse » Pressearchiv » Archiv 2. Quartal 2001 
Sennheiser-Gruppe erhöht die Frequenz
13.06.2001
Umsatz um 24 Prozent gestiegen
Wedemark, 13. Juni 2001 – Die Sennheiser-Gruppe hat ein sehr gutes Jahr hinter sich. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der konsolidierte Umsatz für das Jahr 2000 um 24 Prozent auf 396 Millionen DM. Der Ertrag legte in diesem Zeitraum um fast 100 Prozent zu.

Durch neue Produkte und erfolgreiches Marketing erzielte die Sennheiser-Gruppe im letzten Jahr ein Umsatzplus von 24 Prozent, der Auslandsumsatz-anteil beläuft sich dabei auf 80 Prozent. „Im Jahr 2000 ist es uns gelungen, die Marktstellung Sennheisers in allen Geschäftsfeldern weltweit zu festigen und in einigen Bereichen deutlich auszubauen“, erklärte Rolf Meyer, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, am 13. Juni anlässlich der Bilanzvorlage der Sennheiser-Gruppe in der Wedemark. „Sennheiser hat vor allem seine führende Position als Lösungsanbieter für professionelle Nutzer von elektroakustischen Systemen weiter verstärkt.“

Umsatzentwicklung nach Märkten
Das überdurchschnittliche Wachstum bestätigt Sennheiser als führenden Anbieter im Weltmarkt. Im größten Absatzmarkt Süd-/Westeuropa und Afrika konnte der Umsatz um 21 Prozent auf 115 Millionen DM erhöht werden. Die Umsatzentwicklung in Amerika lag im Geschäftsjahr 2000 mit 104 Millionen DM um 28 Prozent über dem Umsatz des Vorjahres. „Damit haben sich die 1999 getätigten Investitionen in den Produktionsstandort Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico sowie in das Büro für Forschung und Entwicklung in Kalifornien als richtig erwiesen“, kommentiert Meyer die Entwicklung des Amerika-Geschäftes. Die neuen Sennheiser-Standorte garantieren in Übersee einen engen Kontakt zum Markt und eine ausgezeichnete Logistik.

In Zentraleuropa lag der Umsatz im Jahr 2000 mit einem Plus von 25 Prozent bei 91 Millionen DM. Auch in Nord- und Osteuropa entwickelte sich das Geschäft mit einer Steigerung von 17 Prozent auf 55 Millionen DM sehr zufriedenstellend.
Eine rasante Entwicklung zeigen vor allem die Märkte Asien und Australien. Hier verzeichnete Sennheiser eine Steigerung von 40 Prozent auf 32 Millionen DM. „Gerade in Asien haben wir durch Konsequenz und Beständigkeit das Vertrauen vieler Kunden gewonnen und so unsere Position deutlich ausgebaut“, erklärt Geschäftsführer Meyer.

Die Zukunft ist drahtlos
Zur positiven Umsatzentwicklung hat das Geschäft mit drahtlosen Mikrofonen mit mehr als 30 Prozent beigetragen. „Die Einführung der drahtlosen Mikrofonserie evolution wireless wurde bereits 1999 vom Markt mit Erfolg aufgenommen, und dieser Erfolg setzte sich fort. Das spiegelt sich in einer wachsenden Nachfrage nach diesen Produkten wider“, erläutert Dr. Heinrich Esser, Geschäftsführer Produktion. Besonders in der ersten Jahreshälfte war die Nachfrage größer als Sennheisers Liefermöglichkeiten. „Die Knappheit von Chipbauteilen auf dem Weltmarkt führte auch bei Sennheiser zu Produktions-engpässen. Diese Situation hat sich jedoch gegen Ende des Jahres verbessert.“

Laut GFK Nürnberg ist Sennheiser im Jahr 2000 im Segment Kopfhörer Marktführer in Deutschland. Der Produktbereich trug mit 16 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Auch hier zeigte sich ein deutlicher Trend zu drahtloser Technologie. Die erprobten drahtgebundenen Mikrofone erzielten einen Anteil von 14 Prozent, Konferenztechnik einen Anteil von 9 Prozent.

Forschung für eine sichere Zukunft
Für Forschung und Entwicklung brachte Sennheiser im vergangenen Geschäftsjahr 19 Millionen DM auf, das entspricht 5 Prozent vom Gesamtumsatz. Aktueller Schwerpunkt für Forschung und Entwicklung ist der Ausbau der Hochfrequenz-Übertragungstechnik. „Die Weiterentwicklung der Technologien in Akustik und Elektronik bringt innovative Produkte, mit denen Sennheiser seine Position als Global Player langfristig ausbaut“, erklärt Volker Bartels, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung.

Umsatzplus schafft Arbeitsplätze
Die Sennheiser-Gruppe beschäftigte im Jahr 2000 rund 1300 Mitarbeiter, darunter mehr als 30 Auszubildende in verschiedenen Industriez weigen. 61 Prozent der Mitarbeiter sind in Deutschland an den Standorten Burgdorf, Wennebostel und Berlin beschäftigt. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden in Deutschland rund hundert neue Arbeitsplätze geschaffen. Rund 40 Arbeitsplätze sind derzeit vakant, die Hälfte davon entfällt auf den Bereich Forschung und Entwicklung.

„Weltweit ist die Situation am Arbeitsmarkt von einem erheblichen Mangel an qualifizierten Ingenieuren geprägt“, sagt Geschäftsführer Bartels. „Als innovatives und weltweit aktives Unternehmen bietet Sennheiser dem technischen Nachwuchs ein attraktives Arbeitsumfeld mit viel Zukunft.“

Investitionen
Die Investitionen für das Sachanlagevermögen wie technische Anlagen und Maschinen betrugen 17,6 Millionen DM. Ausgaben für immaterielles Anlagevermögen wie gewerbliche Schutzrechte und Konzessionen beliefen sich auf 1,2 Millionen DM.


Weitere Informationen über:
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