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Lifestyle
Was der Stimme nützt, was ihr schadet

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Natürlich gibt es hier eine ganze Reihe Phrasen und goldener Regeln: Eine gesunde Stimme braucht einen gesunden Körper. Alkohol macht den Körper müde, und vernebelt den Geist. Man braucht eine gute Konzentration und Kondition auf der Bühne, und ebenso im Studio - also ist fit halten angesagt! Andererseits gibt es noch kein Lehrvideo "Aerobic und Jazzdance mit Joe Cocker". Aber Spaß bei Seite - alles ist relativ und jede Regel hat ihre Ausnahmen. Im Endeffekt ist jeder für sich selbst verantwortlich und wer singt, sollte dafür sorgen daß er oder sie in dem Moment, wo die Leistung gefordert wird, "auf den Punkt" fit ist und bereit, 100% zu bringen.

Trotzdem hier noch ein paar Tipps:

Genug Schlaf ist wichtig!
Achte auf Deine Atmung, auf frische Luft, auf genügend Luftfeuchtigkeit. Verrauchte Räume sollten gemieden werden , denn die Atemwege müssen gesund sein. Klar - beim Gig im verräucherten Club ist das unmöglich. Rauchen belastet die Lungen - die feinen Härchen in den Bronchen, die Krankheitskeime und Staub herausfiltern werden verbrannt, die Nikotinablagerungen an den Stimmbändern beeinträchtigen deren Schwingungen.
Trotz fettem Catering - Leichte Kost und ausreichende, aber nicht übermäßige Flüssigkeitsaufnahme sind besser für die Stimme. Nicht zu viel Schwarzen Tee oder Kaffee (trocknet aus) oder Hustenbonbons (verkleben den Magen)
Erkrankungen, insbesondere die der Atemwege, sollten in keinem Fall verschleppt werden. Lieber mal ein paar Tage freimachen, als eine chronische Bronchitis. Harte Medikamente sind Blocker für die Stimme.
Halte dich mental frisch und ausgeglichen! Es ist wichtig, in Bewegung zu bleiben und die Stimme beweglich zu halten.
Genauso wichtig ist es, sich den Spaß am Singen zu erhalten - Singe oft und gerne - und singe niemals nur so vor dich hin!

Man sollte als Faustregel höchstens 2 Stunden mit voller Power an einem Stück singen.

Die Songs, die Du singst, sollten die für Deine Stimme geeigneten Tonarten haben. Das ist meist ein harter Kampf in der Band, aber er lohnt sich. Die Stimme erklingt im tonalen Optimum und wird gleichzeitig geschont. Die Intonation fällt leichter. Die Songs kommen einfach besser rüber.
Meide Karaoke-Anlagen, Schlager-Produzenten und harte Drogen.
Höre gute Musik. Je umfangreicher dein Musikverständnis, desto besser.
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