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Die Seele des Klangs entdecken — mit Sennheisers neuen MKH-Mikrofonen
05.05.2007 Wien/Wedemark

Man nehme: ein einzigartiges Mikrofonprinzip, eine extrem kleine, modulare Bauform und eine Wiedergabe, die besonders den warmen Anteil einer Stimme oder eines Instrumentes unterstreicht, und heraus kommt eine Mikrofonserie, die die „Seele des Klangs“ erfasst, ohne dabei an Transparenz und Kraft einzubüßen. Mit den HF-Kondensatormikrofonen der MKH 8000er Serie setzt Audiospezialist Sennheiser einen neuen Standard für erstklassige, extrem breitbandige Sprach-, Gesangs- und Instrumentenaufnahmen.

„Mit den neuen MKH-Mikrofonen haben wir die High-End-Technologie des Hochfrequenz-Kondensatormikrofons und die hohe klangliche Akzeptanz des MKH 800 konsequent weitergeführt“, erläutert Sebastian Schmitz, Produktmanager für Mikrofone. „Die technische Entwicklung wurde bereits in einem sehr frühen Stadium durch Klang- und Hörtests begleitet, und die beteiligten Tonmeister haben den neuen Mikrofonen eine wirklich beeindruckende Klangqualität bescheinigt, die noch über das innovative MKH 800 hinausgeht. Auf vielfachen Wunsch langjähriger Anwender haben wir den neuen MKH-Mikrofonen außerdem ein umfangreiches Zubehörprogramm an die Seite gestellt, das optimal an hochwertigste Aufnahmen klassischer Musik, an Bühne, Broadcast und Film angepasst ist.“

Zwei Teile — eine raffinierte Lösung
Drei Spitzenmikrofone umfasst die neue Serie: Das MKH 8020 besitzt Kugelcharakteristik, das MKH 8040 Nieren- und das MKH 8050 Supernierencharakteristik. Alle Mikrofone bestehen aus zwei Modulen, dem Mikrofonkopf, der alle akustisch wichtigen Teile enthält, und dem XLR-Modul, das das Signal durchschleift. Der Clou: Möchte man das kompakte Mikrofon (nur 1,9 cm im Durchmesser und 7,4 cm lang) noch kleiner werden lassen, so trennt man das XLR-Modul ab, verbindet den Mikrofonkopf (4,1 cm) mit dem signalführenden Zubehör, z.B. einem Ausleger, und bringt das XLR-Modul einfach an dessen Ende an, außerhalb des Kamera-Blickwinkels. Ein weiteres Optimum für Fernsehaufnahmen ist die Beschichtung mit schwarzem Nextel®. So können weder die Mikrofone noch das Zubehör durch störende Reflexionen vom Musiker, Sänger oder Sprecher ablenken.

Kleine Bauform — riesiger Frequenzumfang
Der Frequenzgang der neuen MKHs umspannt 10 bis 60.000 Hz (MKH 8020) bzw. 30 bis 50.000 Hz (MKH 8040 und MKH 8050) — damit können die Mikrofone feinste Details für digitale Audioformate mit hohen Sampling-Raten aufnehmen. Das Eigenrauschen der Mikrofone ist dank des HF-Kondensatorprinzips extrem niedrig, während es die hohe Empfindlichkeit der Mikrofone ermöglicht, Stimme und Instrumente mit all ihren Nuancen einzufangen. Dennoch liegt der maximale Schalldruckpegel hoch, mit 138 dB für das MKH 8020 und 142 dB SPL für das MKH 8040 und das MKH 8050. Es wurde großer Wert auf eine gleichmäßige Richtcharakteristik über den gesamten Frequenzbereich gelegt, um beispielsweise Instrumentengruppen sauber trennen zu können.

Eine Klasse für sich: das Zubehör
Das komplette Zubehörprogramm umfasst Bodenstative, Verlängerungen, Kabel, Tischfüße, Deckenhänger, Klammern und diverse Halterungen, wobei alle signalführenden Zubehörkomponenten konsequent zweikanalig ausgelegt sind, um Stereosignale oder Doppel-Monosignale verarbeiten zu können.

Für Ende 2007 wird außerdem ein Digitalmodul erwartet, das die Audiosignale nach AES 42-Standard überträgt (24 bit, 192 kHz Sampling-Rate). Über einen DSP-Baustein lassen sich Dämpfung, Trittschallfilter, Kompressor und Limiter einstellen. Etwa zur gleichen Zeit wird ein digitales Interface herauskommen, mit dem sich das Signal auf AES/EBU umsetzen lässt und die Mikrofoneinstellungen ferngesteuert werden können.

Die neuen MKHs erleben …
… kann man auf der AES im Surround Mixing Workshop von Diplom-Tonmeister Gregor Zielinsky. Anhand einer Surround-Sound-Aufnahme von Schostakowitschs Fünfter Sinfonie (24-Multitrack-Aufnahme, Pro Tools) können die Teilnehmer zwei Surround-Anordnungen und eine Stereoaufnahme mit den neuen Mikrofonen anhören, außerdem können die einzelnen Mikrofonpositionen separat abgehört werden. Gregor Zielinsky: „Die Seele der Musik liegt in den Mitten — und genau hier geben die neuen MKH-Mikrofone den Klang besonders gut und warm wieder. Sie überzeugen in komplexen musikalischen Arrangements durch hervorragende Durchhörbarkeit, insbesondere durch eine gute Differenzierung zwischen Bläsern und Streichern. Durch ihre Impulsfreudigkeit, auch im Bassbereich, ist die Wiedergabe sehr kraftvoll und dynamisch. Die Workshop-Teilnehmer können sich auf eine musikalisch und künstlerisch herausragende Aufnahme freuen.“

Die Termine:   Surround Mixing Workshop (Raum 441)
Sonntag, 6. Mai: 11.00 Uhr
Montag, 7. Mai: 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Dienstag, 8. Mai: 11.00 Uhr

Die neuen MKH-Mikrofone sind ab Sommer 2007 erhältlich.

Das Prinzip des Hochfrequenz-Kondensatormikrofons
HF-Kondensatormikrofone sind eine besondere Klasse von Kondensatormikrofonen. Anstelle der üblicherweise benötigten hohen Polarisationsspannung liegt an ihrer Kapsel eine vergleichsweise niedrige, von einem Oszillator erzeugte HF-Spannung an. Diese Spannung wird durch die vom Schall in der Kapsel erzeugten Kapazitätsänderungen moduliert. Nach der Demodulation steht ein rauscharmes Tonfrequenzsignal mit sehr niedriger Quellimpedanz zur Verfügung, das direkt normale bipolare Transistoren ansteuern kann, die weniger rauschen als die sonst üblichen Feldeffekttransistoren. So lässt sich der Übertragungsbereich des Mikrofons erweitern und auch mit kleinen Kapseln eine hervorragende Tiefenwiedergabe erzielen, die sonst nur mit wesentlich größeren Kapseln möglich ist. Kleinere Kapseln haben den zusätzlichen Vorteil, dass die Wiedergabe hoher Frequenzen besser ist. Weitere Vorteile des HF-Prinzips: Das Ausgangssignal ist erdfrei symmetrisch, obwohl die Kapsel geerdet ist.

Symmetrisches Kapseldesign
Sennheisers HF-Kondensatormikrofone besitzen einen einzigartigen symmetrischen Kapselaufbau, bei dem außer der normalen hinteren Elektrode („back plate“) eine zusätzliche vordere Elektrode verwendet wird. Die Membran liegt zwischen diesen beiden akustisch transparenten Platten, die für eine gleichbleibende akustische Impedanz sorgen. Das Ergebnis: eine extrem niedrige Verzerrung, ein höheres Ausgangssignal mit geringerem Rauschen und somit ein besonders klares Signal.

Besuchen Sie Sennheiser auf der AES, Halle X, Stand 1611.

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2005 einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei 82,5%. Insgesamt beschäftigt Sennheiser über 1650 Mitarbeiter, davon rund 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Indien, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.

Weitere aktuelle Informationen über Sennheiser finden Sie im Internet unter http://www.sennheiser.com/ oder kontaktieren Sie:

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