| Sennheiser baut Standort in der Wedemark aus |
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Der Audiospezialist Sennheiser electronic GmbH & Co. KG plant, den Stammsitz des Unternehmens in Wennebostel (Gemeinde Wedemark) umzugestalten und auszubauen. „Sennheiser ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen“, erläutert Volker Bartels, Geschäftsführer Produktion und Logistik und Sprecher der Sennheiser-Unternehmensleitung. „Wir sind heute eine der führenden Audiomarken weltweit. Durch die Umgestaltung können wir den Gedanken einer modernen Unternehmenszentrale besser herausstellen und die Marke Sennheiser angemessen widerspiegeln. Die geplante Erweiterung der bestehenden Architektur stellt sicher, dass die Unternehmensfunktionen enger zusammenarbeiten können sowie schneller und effektiver kommunizieren.“ Das erste Bauvorhaben im Zuge der Umgestaltung ist ein neues Fertigungsgebäude, das die Produktion aus dem 30 km entfernten Burgdorf aufnehmen soll. Der Standort Burgdorf wird geschlossen, doch „die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Alle 183 Mitarbeiter aus Burgdorf können ihre Arbeit in Wennebostel fortsetzen.“
„Die Stärkung des Standortes Wedemark wird das gesunde Wachstum der Sennheiser-Gruppe weiter forcieren und unsere Profitabilität erhöhen“, ist sich Volker Bartels sicher. „Zwei unterschiedliche Standorte in der Region wirken sich nachteilig auf Kommunikation und Materialfluss aus. Durch die Umgestaltung werden Strukturen und Prozesse schneller und effizienter. Wir können flexibler im sich schnell entwickelnden Weltmarkt agieren und dabei unseren hohen Qualitätsstandards gerecht bleiben.“
Der Standort Burgdorf wurde 1977 von Prof. Dr. Fritz Sennheiser und Prof. Dr. Jörg Sennheiser angekauft, um dort die Arbeit aus zwei angemieteten Gebäuden in Burgdorf und auch die damals noch übliche Heimarbeit zentral an einem Ort zu bündeln. „In das nahe Burgdorf war Sennheiser ausgewichen, weil es rund um Wennebostel nicht genügend Arbeitskräfte gab,“ erläutert Volker Bartels.
Inzwischen ist der Sennheiser-Hauptsitz in Wennebostel, wo das Unternehmen 1945 gegründet wurde, kontinuierlich gewachsen. Durch Grundstückskäufe rund um das Firmengelände hat sich das Unternehmen zudem Raum für Erweiterungen geschaffen. Das letzte große Bauvorhaben am Standort Wennebostel war ein hochmodernes Produktionsgebäude mit zentralem Klasse-100-Reinraum im Jahr 2000 — neben diesem Gebäude wird nun eine weitere moderne Fertigungshalle entstehen. „Die Arbeits- und Produktionsplätze werden nach modernsten Kriterien angeordnet und gestaltet“, sagt Volker Bartels. „Hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind heute in der Produktion wichtiger denn je.“ Die Planungen für Neubau und Umgestaltung sind angelaufen, zu Beginn des Jahres 2009 soll der Umzug des Werkes Burgdorf vollzogen sein.
Viele Vorteile für den Audiospezialisten „Ein integriertes Werk beschleunigt Kommunikation und Materialfluss deutlich“, erklärt Volker Bartels. „Transporte zwischen den Werken entfallen. Die räumliche Nähe zur Produktentwicklung ermöglicht schnellen Informationsaustausch, zum Beispiel bei der Null- und Vorserienfertigung. Durch die sinkende Kostenbelastung ist dies außerdem ein wesentlicher Beitrag zur Standortsicherung.“
Der Bürgermeister von Burgdorf, Alfred Baxmann, bedauert die Entscheidung, „aber natürlich respektieren wir die Gründe für den Umzug. Sennheiser hat die Stadt Burgdorf frühzeitig in die Pläne eingebunden. Das Unternehmen wird nun gemeinsam mit uns an dem Verkauf und der neuen wirtschaftlichen Nutzung des Geländes arbeiten.“
Auch der Betriebsratsvorsitzende Reinhard Zwirner sieht trotz der teilweise längeren Fahrtzeiten Vorteile für die Beschäftigten: „Wichtig war für uns vor allen Dingen, dass keine Arbeitsplätze verloren gehen. Dann begrüßen wir das Bekenntnis zum Fertigungsstandort Deutschland, das durch die Entscheidung des Unternehmens deutlich wird. Und nicht zuletzt wird die Arbeitsumgebung für unsere Kolleginnen und Kollegen aus Burgdorf sicher moderner und attraktiver.“ Volker Bartels: „Was wir an Verwaltungsaufwand und doppelten Wegen und Prozessen einsparen, kommt der Qualität unserer Arbeit zugute. Ich freue mich darauf, dass wir alle bald mit vereinten Kräften in und von der Unternehmenszentrale aus agieren.“
Als einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen erzielte die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark im Jahr 2006 einen Umsatz von deutlich über 300 Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt Sennheiser rund 1800 Mitarbeiter, davon rund 60% in Deutschland. Sennheiser operiert weltweit mit eigenen Tochtergesellschaften in Frankreich, UK, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Indien, Singapur, Kanada, Mexiko und den USA.
Weitere aktuelle Informationen über Sennheiser finden Sie im Internet unter http://www.sennheiser.com/ oder kontaktieren Sie:
Sennheiser electronic GmbH & Co. KG Pressereferat • Edelgard Marquardt Am Labor 1 • 30900 Wedemark Fon: +49 (5130) 600-329 Fax: +49 (5130) 600-295 e-Mail: marquare@sennheiser.com
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