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Erfahrungsberichte

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Karen 

Eigentlich wollte ich in die Stadt

Die Ausbildung war erst der Anfang. Karen lernte und studierte nebenbei weiter, während sie bei Sennheiser arbeitete. Heute leitet sie eine Abteilung und verantwortet das Serviceniveau für High End-Technologie.

Mit 17 wollte Karen vor allem eins: raus aus der ländlichen Gegend, rein in die Stadt, vielleicht zu einem der namhaften Arbeitgeber … Doch was sie während des Bewerbungsprozesses erlebte, erschien ihr entweder als zu unpersönlich-bürokratisch und gesichtslos oder aber es rangelten gleich bis zu 300 Bewerber*innen um eine einzige Stelle. Nicht selten auch beides. Dann kam Sennheiser: ein Unternehmen am Weltmarkt, aber familiär und persönlich: „Da wird noch jeder Einzelne gesehen.“ Die Rede war außerdem von vielen Aufstiegschancen für Azubis. Karen unterschrieb 2001 ihren Vertrag – und sagt heute: „Das war eine sehr gute Entscheidung.“

Nach der Ausbildung arbeitete sie als Industriekauffrau nach wie vor im Betrieb, qualifizierte sich aber parallel weiter zur staatlich geprüften Betriebswirtin. Die Schule lief an drei Abenden in der Woche sowie samstags, der Abschluss kam nach dreieinhalb Jahren. Gleich im Anschluss folgte das Studium an der Privatfachhochschule Göttingen; seit 2013 ist Karen Diplom-Betriebswirtin (FH).

Seit Juni ist sie Teil eines Pilotprojekts, das sich mit dem demografischen Wandel beschäftigt. Es geht um Wissensmanagement und die Art, wie Erfahrung und Wissen von Generation zu Generation weitergegeben werden. Ihr früherer Chef berät sie heute als Nachfolgerin beim Übergang: Karen leitet die Abteilung Service Development and Communication. Sie ist verantwortlich für Service-Dokumentationen, Trainings und Software. Es geht um Premium-Qualität für hochwertige Technologie. Ihre Erfahrungen als Teamleitung im Bereich Spare Parts helfen ebenfalls. Karen: „Ich arbeite gerne mit Menschen, übernehme Verantwortung und entscheide selbst.“ Genau diese Entwicklung hat sie sich gewünscht.

Robert

Was wollen Sie eigentlich in Zukunft so machen?", fragte der Chef

Aus einem Praktikum wurde erst eine Ausbildung, dann ein Job, dann ein Studium. Bis heute wächst Robert mit; in Kürze schließt er seinen Bachelor ab.

Erst sollte es nur ein Praktikum werden. Das brauchte Robert damals dringend für seine schulische Ausbildung zum elektrotechnischen Assistenten. Nur interessierte sich damals kaum eine Firma für Praktikanten der Elektrotechnik. Also wich Robert auf die IT aus und lernte so Sennheiser kennen: "Das Bewerbungsgespräch war richtig nett, freundlich und – locker", erinnert sich Robert. Zwei Tage später ein Anruf: Ob er Montag einsteigen könne? Robert konnte – und ging in den Anwendersupport, übernahm erst kleinere Projekte, später anspruchsvollere Aufgaben. "Man ist halt so reingewachsen." Anfang 2007 – das Praktikum war nahezu beendet – stellte der Chef eine interessante Frage: "Was wollen Sie eigentlich in Zukunft so machen?" Anregungen für eine Antwort hatte er auch gleich parat: Robert könnte im Haus eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration machen. Gesagt, getan. Der frischgebackene Azubi baute nicht nur IT-Netze auf, sondern lernte auch den Servicedesk kennen, der 2008 geschaffen wurde. Nach der Ausbildung wechselte er zum Servicedesk-Team – mit der Zusage des Chefs, die Arbeiten des Teams durch neue Aufgaben interessant zu halten. Der Chef hielt Wort: "Das Aufgabengebiet ist nach und nach gewachsen und interessant geblieben." Die Verwaltung der Active Directory, Support für die iPhones im Unternehmen, Administration von Lotus-Notes- und VPN-Netzwerken – die Bandbreite wuchs. Robert: "Wir sind kein klassischer Helpdesk, wir haben auch infrastrukturelle und administrative Aufgaben übernommen."

Und Robert wächst mit: Seit Mitte 2012 studiert er parallel für den Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik. "Ich war nie ein Musterschüler", sagt er lachend, "aber hier hat es Klick gemacht. Ich will mich weiterqualifizieren und habe Lust auf noch anspruchsvollere Aufgaben." Die Verlässlichkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten im Haus haben ihn motiviert: "Hier gibt es sogar Fürsorge, nachdem man ausgelernt hat." Klar seien die Erwartungen hoch – die Hilfsbereitschaft und Unterstützung von Kollegen und anderen Abteilungen aber ebenso.

Monika 

Als 15-Jährige kam Monika zum Vorstellungsgespräch, damals eher schüchtern und verunsichert. Heute sorgt sie dafür, dass Lieferant*innen die Qualitätsansprüche von Sennheiser niemals vergessen – und hält so die Produktion am Laufen. Ein Wachstumsbericht:

Klar, Technik habe sie schon immer begeistert, sagt Monika. Deshalb hat sie 2004 auch gleich ein Schulpraktikum bei Sennheiser gemacht – sie bohrte, lötete, baute einen Lautsprecher, einen elektronischen Würfel und ein Drahtflugzeug. „Das hat mich begeistert, das wollte ich unbedingt lernen“, erinnert sie sich heute. In der Produktion erlebte sie damals mit, wie aus kleinen Teilen ganze Produkte wurden. Ihre Augen leuchten heute ungefähr so hell wie damals: „Was man da teils für Werte in den Händen hielt – und nachher konnte man sagen: ‚Daran habe ich mitgearbeitet.‘ Irre.“ Mit 15 sei sie dann zum Vorstellungsgespräch für Mechatroniker gegangen, „ganz schüchtern und ungewiss“. Damals war sie eines von zwei Mädchen in der Azubiwerkstatt. Die Zeit ist ihr prägend in Erinnerung geblieben: „Alle waren so nett, freundlich und menschlich. Du hast immer und überall etwas gelernt, und deine Arbeiten orientierten sich eben an deinen Fähigkeiten und Interessen.“ Sie hält inne. „Es gab immer Unterstützung, wenn man Hilfe brauchte. In dieser Atmosphäre bin ich gewachsen und – ja, auch erwachsen geworden.“

Und dann war da noch der strategische Einkauf, den sie im Rahmen des Abteilungsdurchlaufs kennenlernte. „Du brauchst Hintergrundwissen und technisches Verständnis, arbeitest aber am PC, hast Kontakt zu Lieferanten.“ Immer neue Aufgaben und mechanisches Know-how, gepaart mit Übersicht und Planung? „Genau hier will ich arbeiten“, dachte sie sich. 2010 bekam sie die Zusage, als Qualitätsassistenz im strategischen Einkauf einzusteigen. Kabel und Dämpfungsmaterialien sind ihr Schwerpunkt. Wenn es um Musterprüfung geht oder aber Qualitätsfragen, übernimmt sie die Koordination: „Wir sind quasi Problemlöser.“ Und da will sie nicht nur Facharbeiterin sein. Deshalb qualifiziert sie sich abends zur staatlich geprüften Technikerin, Fachrichtung Maschinentechnik. Sennheiser unterstützt sie durch eine flexible Gleitzeit. Im Sommer 2015 ist sie fertig, die Perspektive hat sie im Blick: „Ich freue mich auf mehr Verantwortung“, sagt sie.

Holger

Zum Glück habe ich mich für einen anderen Weg entschieden

Von wegen kaufmännische Ausbildung: Holger entschied sich nach mehreren Absagen für eine andere Berufsrichtung und kam als Azubi zu Sennheiser. Heute arbeitet er als Fachmann für Ingenieursinformatik in der Entwicklungsabteilung. Eine Zwischenbilanz:

Nach Abitur und Bundeswehr in Havelberg in Sachsen-Anhalt folgten Bewerbungen als Bankkaufmann und Sozialversicherungsfachangestellter im Großraum Hannover. In einem persönlichen Gespräch unter den letzten fünf Bewerbern als Bankkaufmann kam der entscheidende Hinweis eines Personalers: "Sie sollten sich mal überlegen, ob das wirklich was für Sie ist." Holger überdachte seinen angestrebten Beruf. Im Nachhinein ein goldwerter Tipp. "Eine technische Affinität hatte ich eh", sagt Holger schmunzelnd: Er spielt E-Gitarre, schraubt gerne an PCs. Also bewarb er sich als Elektroniker für Geräte und Systeme bei Sennheiser und bekam prompt den Ausbildungsplatz. Die Lehrzeit selbst sei ihm leichtgefallen, "da war ich aus dem Abitur noch ganz andere Sachen gewohnt". Nach der Ausbildung wollte Holger sich weiterentwickeln: "Wenn du mit Leuten aus der Entwicklung gesprochen hast, merktest du: Man ist nicht auf einem Stand. Das wollte ich ändern." Gesagt, getan: Sennheiser übernahm die Studiengebühren und beschäftigte Holger während der gesamten Studienzeit auf 400-Euro-Basis. Nach dreieinhalb Jahren schloss er im September 2013 seinen Bachelor of Engineering, Fachrichtung Informationstechnik, an der Hochschule Hannover ab. Heute ist er mit der Vertiefungsrichtung Ingenieursinformatik Prüfmittelentwickler in der Entwicklungsabteilung. Es geht um komplexe Leiterplatten- und Endgerätetests. Gerade hat Holger eine Pairingstation mitaufgebaut und die Software dafür geschrieben. Die Station verbindet Sender und Empfänger für drahtlose Mikrofonserien automatisch und konfiguriert sie für verschiedene Ländervarianten. "Der Job macht viel Spaß – du hast mit der Software- und Hardwareentwicklung zu tun, mit den Systemtestern, der Produktion und Produktmanagern." Holger schätzt die vielen Schnittstellen, die Abwechslung, die Mischung aus Hard- und Softwareentwicklung.

Ingo

Damals wusste ich noch nicht einmal genau, was die hier machen.

Werbekaufmann – klingt nicht unbedingt nach weiter Welt. Weit gefehlt: Ingo fing genau mit diesem Ausbildungsberuf an. Heute ist er nicht nur Master of Global Marketing; er kann seine Flugreisen in aller Herren Länder auch nicht mehr zählen. Über die Möglichkeit, mit Vertrauen und Verantwortung zu wachsen.

Eigentlich wollte Ingo in eine Agentur. Werbung, Marketing, Projektkoordination: Das wäre genau sein Thema. Dass er sich auch bei Sennheiser bewarb, war anfangs eher ein Zufall: „Ich wusste damals nicht einmal, was die so genau machen.“ Als dann allerdings der Auswahlnachmittag vorbei war, hat Ingo keine Agenturen mehr angeguckt. Die Produkte, die Größe und die herzliche Atmosphäre hatten ihn beeindruckt. Er begann die Ausbildung zum Werbekaufmann (heute: Kaufmann für Marketingkommunikation). Abteilung für Abteilung lernte er das gesamte Unternehmen kennen, half hier beim Sommerfest, dort mit Grafikprogrammen. Erste kleinere Projekte folgten.
Und Sennheiser beeindruckte ihn wieder: „Verantwortung zu bekommen und Vertrauen zu erhalten, war für uns als Azubis alles andere als selbstverständlich.“ In jeder Abteilung waren die übrigen Teammitglieder offen für Ideen und Vorschläge: „Meine Stimme zählte, ich fühlte mich wirklich beteiligt.“ Nach der Ausbildung organisierte Ingo Messeauftritte, baute ein digitales Gesamtprogramm auf, konzipierte Broschüren und Marketingmaterialien. Die Zahl der Projekte stieg. Die Höhe der Anforderungen auch. Später steuerte er die weltweite Launchkampagne für die evolution-G3-Serie mit. Ein internationales Team mit Kolleg*innen aus Indien, den USA und Europa, Workshops, Konferenzen und Konzeption inklusive.

Seitdem ist Ingo des Öfteren auf der ganzen Welt unterwegs: Workshops, Messen, Arbeitsgruppen haben ihn bereits mehrfach rund um den Globus reisen lassen. Regelmäßig arbeitet er mit Großagenturen aus Hamburg und Berlin zusammen. Was als kaufmännische Ausbildung in der Wedemark begonnen hatte, ist heute ein Konzept- und Organisationsjob für internationale Märkte. Nebenbei wuchsen so auch neue Kompetenzen. Zum Beispiel die Fähigkeit, sich auf die Kultur des Gegenübers in anderen Niederlassungen einzustellen und auch auf neue Märkte.

Im Nebenstudium machte Ingo seinen Master of Science im Fachgebiet Global Marketing; Sennheiser unterstützte mit dem nötigen Spielraum bei der Arbeitseinteilung. Bei all dem stimmen die Dimensionen. Die sind zwar in zunehmendem Maß groß, aber nie übergroß: „Auch wenn unsere Arbeit oft internationale Reichweite hat und das Team dahinter aus mehreren Ländern kommen kann – es bleibt immer übersichtlich und vertraut.“ Familienunternehmen eben. Was Ingo gefällt: Projekte langfristig zu entwickeln und zu begleiten. Ihm fallen viele Kampagnen ein, „mit denen wir unsere Produkte sehr, sehr gut in den Markt gebracht haben“. Ingo erinnert sich an das einwöchige Fotoshooting für die evolution-G3-Kampagne: „Du bekommst hier Verantwortung und Vertrauen, kannst treibende und gestaltende Kraft sein.“

Sein Tipp? „Du kommst hier immer weiter, wenn du ehrlich bist. Ehrlich hinter der eigenen Meinung zu stehen und bei sich zu bleiben, sind hier gelebte Tugenden.“ Probieren wir es aus: Wie er Sennheiser heute einschätze? „Obwohl wir 70 Jahre alt sind und eine beeindruckende Historie haben: Wir sollten uns nicht von dem blenden lassen, was wir einmal waren, sondern uns jeden Tag fragen, wer wir einmal sein wollen.“