Mechatroniker*in

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Mechatroniker*innen verbinden drei Kernelemente moderner Automatisierung zu einem Ganzen: Sie bauen, montieren und warten die mechanischen, elektrischen und elektronischen Komponenten. Ob Steuerungssoftware oder bewegliche Teile: Fachleute für Mechatronik sind Multitalente. Bei Sennheiser warten und pflegen sie Produktionsmaschinen für Mikrofone und Kopfhörer, bauen Prüfmittel in der Engineering-Werkstatt oder arbeiten im strategischen Einkauf bzw. der Qualitätsplanung. Oft sind Mechatroniker*innen auch an Entwicklungsprozessen für neue Produkte beteiligt. Als Azubi lernst du all diese Einsatzmöglichkeiten genau kennen. Wer im Ausbildungszentrum die wichtigsten Grundlagen gelernt hat, geht anschließend in den sogenannten Abteilungsdurchlauf und lernt die unterschiedlichen Schwerpunkte der Mechatronik im Haus kennen.

Standort Wedemark (Hannover)

Wie läuft die Ausbildung ab?

Deine Ausbildung beginnt in den ersten Tagen mit mehreren Workshops. So lernst du die anderen Azubis kennen und erstes Handwerkszeug. Dabei geht es auch um Themen wie Teamwork, Rhetorik, Präsentationsgrundlagen oder Telefontraining. Solche Trainings und Workshops sind typisch für Sennheiser; sie bieten Qualifikationen, die oft über den eigentlichen Ausbildungsrahmen hinausreichen. Du lernst hier eben nicht nur für einen Job. Du lernst hier Dinge, die du überall gebrauchen kannst. Und erweiterst damit deine Möglichkeiten – nicht nur im Job.

Anschließend lernst du in den ersten sechs Monaten in der Ausbildungswerkstatt die handwerklichen Grundlagen deines Berufs. Hier setzt du zunächst einfache Lehrprojekte um, entwickelst später eigene Vorhaben.

Danach wirst du in der Fachabteilung eingesetzt; du arbeitest mit erfahrenen Kolleg*innen zusammen. Lernst, produzierst, entwickelst. Übrigens nicht als Azubi, sondern als Teammitglied. Flache Hierarchien und eine offene, entspannte Teamatmosphäre sind typisch für uns als Familienunternehmen. Deine eigenen Ideen sind nicht nur gern gesehen, sondern ausdrücklich erwünscht.

Während deines Einsatzes in der Fachabteilung hast du selbstverständlich auch die Gelegenheit, dich auf den ersten Teil der Abschlussprüfung vorzubereiten. Die letzten Monate deiner Ausbildung dienen der Prüfungsvorbereitung für den zweiten Teil der Abschlussprüfung. Theoretisch und praktisch bekommst du hier so viel Unterstützung, wie du benötigst. Viele unserer Azubis erzählen, dass ihnen die sorgfältige Vorbereitung geholfen hat, die Prüfung ruhig und entspannt zu bestehen – gute und sehr gute Ergebnisse inklusive.

Die Berufsschule begleitet die Ausbildung im ersten Jahr an zwei Tagen in der Woche, anschließend jeweils einen Tag pro Woche.

Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Alle Azubis erhalten im Anschluss einen Arbeitsvertrag in ihrem Job. Wie es danach weitergeht? Viele unserer Azubis besuchen nach der Ausbildung weiterführende Schulen, spezialisieren sich oder beginnen berufsbegleitend ein Studium. Die Unterstützung geben wir von Haus aus mit, etwa durch Teilzeitverträge, Stipendien oder duale Studiengänge. Wer weiß – vielleicht veränderst auch du in Zukunft unser Unternehmen und wirst Teil der Innovationskraft, die uns so stolz macht.

Anforderungen

Du schickst uns deine Bewerbung online. Am besten mit deinem aktuellen Jahresendzeugnis, wenn du im folgenden Jahr deine Ausbildung beginnen möchtest. Kernbewerbungszeiten beginnen immer mit den und um die Sommerferien.
In den allermeisten Fällen erhältst du kurz danach, spätestens bis zum Ende der Sommerferien, eine Mail mit unserer Einladung zu einem Onlinetest. Der Test dauert rund 90 Minuten; du hast zwölf Tage Zeit, die Module abzuschließen.
Wenige Tage danach erhältst du unsere Rückmeldung: eine Einladung zum Bewerbertag oder eine Absage. Zum Bewerbertag laden wir dich und sieben weitere Bewerber*innen ein. Du lernst Sennheiser genauer kennen, nimmst an Gruppengesprächen und Tests teil, kannst dich bei kleinen Praxisaufgaben ausprobieren und alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen. Eine Rückmeldung bekommst du innerhalb einer Woche.

Erfahrungsbericht

Fabian, Mechatroniker

„Supernett“: Das war der Eindruck, den Fabian in einem Praktikum vom Sennheiser-Team mitgenommen hatte. Die gute Atmosphäre und „der hohe Stand der Ausbildung in einem Großunternehmen“ gaben den Ausschlag: Nach dem Abitur begann er seine Ausbildung als Mechatroniker in der Wedemark. „Du kannst hier viele Möglichkeiten deines Berufsbildes ausprobieren; wir lernen die Einsatzvielfalt ja kennen, weil wir unterschiedliche Abteilungen durchlaufen“, sagt der 20-Jährige. In der Entwicklungsabteilung hat er bereits im zweiten Lehrjahr am Prototypen für ein neuartiges Mikrofonkonferenzsystem mitgearbeitet. Ob das nicht eine ganz schöne Herausforderung sei? Fabian schüttelt den Kopf: „Du kannst Verantwortung übernehmen. Und wenn du doch mal nicht weiterweißt, ein Thema oder eine Arbeit nicht schaffst, bekommst du viel Unterstützung.“ Es gehe ums Lernen, nicht darum, sofort perfekt zu sein.

Üblicherweise arbeiten Mechatroniker*innen an der Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektrik/Elektronik; sie bauen, warten und montieren Komponenten oder ganze Systeme. All diese Stationen wird Fabian in den drei Lehrjahren kennenlernen. Nette Leute, interessante Aufgaben, viele Möglichkeiten: Genau diese Vielfalt schätzt der angehende Mechatroniker. Und dann ist da noch ein Aspekt: „Nachher siehst du Produkte im Laden und denkst: ‚Wow, da war ich mit dabei!‘“