Technische Ausbildung

Jetzt bewerben

Hast du ein Händchen für handwerkliche und technische Dinge? Kommen die Menschen, mit denen du befreundet bist, sowieso schon zu dir, wenn etwas gebohrt, gebaut oder gebastelt werden soll, weil du die Fingerfertigkeit und den technischen Verstand hast? Oder hast du Interesse daran, genau das zu lernen? Dann könnte dir eine Ausbildung im technischen Bereich gefallen.

Ausbildungsberufe

Zerspanungsmechaniker*in
Elektroniker*in - Geräte und Systeme, Standort Barleben
Mechatroniker*in

Das Auswahlverfahren

  • Du schickst uns deine Bewerbung online. Am besten mit deinem aktuellen Jahresendzeugnis, wenn du im folgenden Jahr deine Ausbildung beginnen möchtest. Die Kernbewerbungszeit beginnt mit den Sommerferien.

  • Unter „Jetzt bewerben“ findest du die freien Ausbildungsplatzstellen.

  • Kurz nach deinem Bewerbungseingang erhältst du eine Eingangsbestätigung sowie eine Einladung zu einem Onlinetest. Der Test dauert rund 90 Minuten; du hast sieben Tage Zeit, die Module abzuschließen.

  • Wenige Tage danach erhältst du unsere Rückmeldung: eine Einladung zum Bewerbungstag, zu einem Einzelgespräch oder eine Absage. Zum Bewerbungstag laden wir dich und max. sieben weitere Bewerber*innen ein. Du lernst Sennheiser genauer kennen, nimmst an Gruppengesprächen und Tests teil, kannst dich bei kleinen Praxisaufgaben ausprobieren und alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen. Eine Rückmeldung bekommst du innerhalb einer Woche.

Anforderungen

Hauptschulabschluss oder Sekundarabschluss I,

je nach Berufsbild

Gute bis befriedigende Bewertungen in

Mathe, Physik. Deutsch und Englisch

Technisches

Verständnis

Engagement

und Teamfähigkeit

  • Hauptschulabschluss oder Sekundarabschluss I,

    je nach Berufsbild

  • Gute bis befriedigende Bewertungen in

    Mathe, Physik. Deutsch und Englisch

  • Technisches

    Verständnis

  • Engagement

    und Teamfähigkeit

Wir suchen keinen Notendurchschnitt, sondern Persönlichkeiten. Klar, gute Noten stören nicht. Aber vielleicht gibt es auch andere Fähigkeiten oder außerschulische Aktivitäten, die deine Begeisterung für diesen Beruf besser belegen. Lass es uns wissen!

Erfahrungsbericht

Fabian, Mechatroniker

„Supernett“: Das war der Eindruck, den Fabian in einem Praktikum vom Sennheiser-Team mitgenommen hatte. Die gute Atmosphäre und „der hohe Stand der Ausbildung in einem Großunternehmen“ gaben den Ausschlag: Nach dem Abitur begann er seine Ausbildung als Mechatroniker in der Wedemark. „Du kannst hier viele Möglichkeiten deines Berufsbildes ausprobieren; wir lernen die Einsatzvielfalt ja kennen, weil wir unterschiedliche Abteilungen durchlaufen“, sagt der 20-Jährige. In der Entwicklungsabteilung hat er bereits im zweiten Lehrjahr am Prototypen für ein neuartiges Mikrofonkonferenzsystem mitgearbeitet. Ob das nicht eine ganz schöne Herausforderung sei? Fabian schüttelt den Kopf: „Du kannst Verantwortung übernehmen. Und wenn du doch mal nicht weiterweißt, ein Thema oder eine Arbeit nicht schaffst, bekommst du viel Unterstützung.“ Es gehe ums Lernen, nicht darum, sofort perfekt zu sein.

Üblicherweise arbeiten Mechatroniker*innen an der Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektrik/Elektronik; sie bauen, warten und montieren Komponenten oder ganze Systeme. All diese Stationen wird Fabian in den drei Lehrjahren kennenlernen. Nette Leute, interessante Aufgaben, viele Möglichkeiten: Genau diese Vielfalt schätzt der angehende Mechatroniker. Und dann ist da noch ein Aspekt: „Nachher siehst du Produkte im Laden und denkst: ‚Wow, da war ich mit dabei!‘“

Wie es nach der Ausbildung weitergehen kann...

Monika 

Als 15-Jährige kam Monika zum Vorstellungsgespräch, damals eher schüchtern und verunsichert. Heute sorgt sie dafür, dass Lieferant*innen die Qualitätsansprüche von Sennheiser niemals vergessen – und hält so die Produktion am Laufen. Ein Wachstumsbericht:

Klar, Technik habe sie schon immer begeistert, sagt Monika. Deshalb hat sie 2004 auch gleich ein Schulpraktikum bei Sennheiser gemacht – sie bohrte, lötete, baute einen Lautsprecher, einen elektronischen Würfel und ein Drahtflugzeug. „Das hat mich begeistert, das wollte ich unbedingt lernen“, erinnert sie sich heute. In der Produktion erlebte sie damals mit, wie aus kleinen Teilen ganze Produkte wurden. Ihre Augen leuchten heute ungefähr so hell wie damals: „Was man da teils für Werte in den Händen hielt – und nachher konnte man sagen: ‚Daran habe ich mitgearbeitet.‘ Irre.“ Mit 15 sei sie dann zum Vorstellungsgespräch für Mechatroniker gegangen, „ganz schüchtern und ungewiss“. Damals war sie eines von zwei Mädchen in der Azubiwerkstatt. Die Zeit ist ihr prägend in Erinnerung geblieben: „Alle waren so nett, freundlich und menschlich. Du hast immer und überall etwas gelernt, und deine Arbeiten orientierten sich eben an deinen Fähigkeiten und Interessen.“ Sie hält inne. „Es gab immer Unterstützung, wenn man Hilfe brauchte. In dieser Atmosphäre bin ich gewachsen und – ja, auch erwachsen geworden.“

Und dann war da noch der strategische Einkauf, den sie im Rahmen des Abteilungsdurchlaufs kennenlernte. „Du brauchst Hintergrundwissen und technisches Verständnis, arbeitest aber am PC, hast Kontakt zu Lieferanten.“ Immer neue Aufgaben und mechanisches Know-how, gepaart mit Übersicht und Planung? „Genau hier will ich arbeiten“, dachte sie sich. 2010 bekam sie die Zusage, als Qualitätsassistenz im strategischen Einkauf einzusteigen. Kabel und Dämpfungsmaterialien sind ihr Schwerpunkt. Wenn es um Musterprüfung geht oder aber Qualitätsfragen, übernimmt sie die Koordination: „Wir sind quasi Problemlöser.“ Und da will sie nicht nur Facharbeiterin sein. Deshalb qualifiziert sie sich abends zur staatlich geprüften Technikerin, Fachrichtung Maschinentechnik. Sennheiser unterstützt sie durch eine flexible Gleitzeit. Im Sommer 2015 ist sie fertig, die Perspektive hat sie im Blick: „Ich freue mich auf mehr Verantwortung“, sagt sie.