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Kaufmännische Ausbildung

Jetzt bewerben

Hier kannst du dir einen Überblick über die verschiedenen kaufmännischen Berufsbilder bei Sennheiser am Standort Wedemark verschaffen. Die Ausbildungsplätze an anderen Standorten sind entsprechend gekennzeichnet.Leider können wir nicht alle Berufsbilder jedes Jahr anbieten.Möchtest du wissen, welches Angebot an Ausbildungsplätze es gibt, hier geht es zu den freien Ausbildungsplätzen

Ausbildungsberufe

Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung
Fachkraft für Lagerlogistik
Industriekaufleute
Kaufleute für den Groß- und Außenhandel, Standort Barleben
Kaufleute für den Groß- und Außenhandel, Standort Belm
Kaufleute für Marketingkommunikation
Kaufleute im E-Commerce

Das Auswahlverfahren

  • Du schickst uns deine Bewerbung online. Am besten mit deinem aktuellen Jahresendzeugnis, wenn du im folgenden Jahr deine Ausbildung beginnen möchtest. Die Kernbewerbungszeit beginnt mit den Sommerferien.

  • Unter „Jetzt bewerben“ findest du die freien Ausbildungsplatzstellen.

  • Kurz nach deinem Bewerbungseingang erhältst du eine Eingangsbestätigung sowie eine Einladung zu einem Onlinetest. Der Test dauert rund 90 Minuten; du hast sieben Tage Zeit, die Module abzuschließen.

  • Wenige Tage danach erhältst du unsere Rückmeldung: eine Einladung zum Bewerbungstag, zu einem Einzelgespräch oder eine Absage. Zum Bewerbungstag laden wir dich und max. sieben weitere Bewerber*innen ein. Du lernst Sennheiser genauer kennen, nimmst an Gruppengesprächen und Tests teil, kannst dich bei kleinen Praxisaufgaben ausprobieren und alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen. Eine Rückmeldung bekommst du innerhalb einer Woche.

Anforderungen

Sekundarabschluss

I

Gute bis befriedigende Bewertungen in

Deutsch, Mathe und Englisch

Engagement

und Teamfähigkeit

  • Sekundarabschluss

    I

  • Gute bis befriedigende Bewertungen in

    Deutsch, Mathe und Englisch

  • Engagement

    und Teamfähigkeit

Wir suchen keinen Notendurchschnitt, sondern Persönlichkeiten. Klar, gute Noten stören nicht. Aber vielleicht gibt es auch andere Fähigkeiten oder außerschulische Aktivitäten, die deine Begeisterung für diesen Beruf besser belegen. Lass es uns wissen!

Azubis erzählen

Nicolas, Industriekaufmann

Rhetorik- und Präsentationskurs, Telefontraining, Kennenlerntage mit allen neuen Azubis: So begann auch für Nicolas der Einstieg in die Ausbildung. Bei den Trainings geht es um Grundlagen, die den Auszubildenden später im Unternehmen nützlich sein werden. Für den angehenden Industriekaufmann begann anschließend der Abteilungsdurchlauf: „Wir lernen in der Ausbildung bis zu 25 Abteilungen kennen; da bekommst du wirklich alle Zusammenhänge, alle Abläufe, alle Strukturen mit.“ Vom Lager bis zum Versand, von der Buchhaltung bis zur Produktion („Der Reinraum ist beeindruckend – wie fokussiert und konzentriert da mit hochwertigen Materialien gearbeitet wird …“). Im Einkauf zum Beispiel begleitete Nicolas viele Termine, war bei Verhandlungen mit Unternehmen dabei, die uns beliefern, oder bei Vor-Ort-Terminen mit Logistikfirmen. Außenkontakt zur Kundschaft und zu beliefernden Firmen? Das Unternehmen vertreten, Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen? „Schritt für Schritt beginnt das bereits während der Ausbildung“, sagt der 22-Jährige. Hilfreich: Was man in der Berufsschule lerne, könne man im Unternehmen gleich praktisch umsetzen. Trockene Arbeit am PC gehöre auch dazu, klar. Abwechslungsreich bleibe es trotzdem. Zusätzlich engagieren sich die Azubis auch in eigenen Projekten, wie zum Beispiel der Marketinggruppe für Nachwuchswerbung. Nicolas: „Wir werden hier als gleichberechtigte Mitarbeiter behandelt. Du hörst in vielen Abteilungen: ‚Wir sind dazu da, euch eine ordentliche Ausbildung zu verschaffen.‘ Und das stimmt: Wir sind als Azubis immer dabei, Teil des Teams und voll integriert.“ Die Atmosphäre bei Sennheiser sei dabei nicht kühl oder allein effizienzfixiert, sondern warm und freundlich – ein Familienunternehmen eben. Nicolas will seine Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Danach studiert er vielleicht BWL oder beginnt eine duale Ausbildung. Die Erfahrungen aus der Ausbildung seien dafür in jedem Fall eine „ideale Grundlage“.

Sarah, Kauffrau im Groß- und Außenhandel

Kaum begonnen, hat Sarah ihr BWL-Studium nach zwei Semestern bereits wieder abgebrochen: „Ich wollte einfach Praxis.“ Als sie die Stellenanzeige von Sennheiser in der Zeitung sah, war sie kurz verwundert: Sennheiser ist hier vor Ort? In Barleben? Ob da wohl eine vernünftige Ausbildung geboten wird? Daran hatte sie einige Zeit später keine Zweifel mehr: „Was ich hier kennengelernt habe, war hochprofessionell.“ Noch dazu gab es eine freundliche Begrüßung mit Blumenstrauß und einen Tandem-Partner, der als Mentor für alle Fragen zur Verfügung steht. „Ich habe hier vom ersten Tag an gleich richtige Aufgaben bekommen, war Teil des Teams. Alle Azubis steigen hier eben richtig in den Berufsalltag ein“, sagt Sarah. Sie erinnert sich noch gut an den „riesigen Azubiordner“ mit allen Informationen zu Abläufen und Verantwortlichkeiten: „Das hat die Philosophie von Sennheiser fassbar gemacht.“ Klar sei die Ausbildung fordernd, gute Leistungen würden auch in der Schule erwartet. Dafür sei das Angebot bei Sennheiser aber auch überdurchschnittlich: Es gebe Azubi-Projekttage, einen Austausch zwischen den Standorten und Workshops etwa für Rhetorik, zu Businessregeln oder anderen relevanten Themen. „Du hast einen eigenen Arbeitsplatz und lernst sehr praxisnah. Das schult tausendmal schneller als ein Semester lang vor einem Dozenten zu sitzen.“ Zudem sei der Praxisbezug durch den Abteilungsdurchlauf sehr vielfältig: „Wenn wir in der Schule Buchhaltung lernen und du parallel in der Kreditorenabteilung sitzt, kannst du viele Themen einfach direkt nachvollziehen; der Bezug stimmt einfach.“ Insgesamt wird Sarah die Logistik, den Sales Support, die IT, die Buchhaltung, den Service sowie das Produkt- und Projektmanagement kennenlernen. Und wenn es mal Fragen gibt? „Kein Problem, bei Fragen kann ich hier jeden ansprechen.“

Wie es nach der Ausbildung weitergehen kann...

Karen 

Eigentlich wollte ich in die Stadt

Die Ausbildung war erst der Anfang. Karen lernte und studierte nebenbei weiter, während sie bei Sennheiser arbeitete. Heute leitet sie eine Abteilung und verantwortet das Serviceniveau für High End-Technologie.

Mit 17 wollte Karen vor allem eins: raus aus der ländlichen Gegend, rein in die Stadt, vielleicht zu einem der namhaften Arbeitgeber … Doch was sie während des Bewerbungsprozesses erlebte, erschien ihr entweder als zu unpersönlich-bürokratisch und gesichtslos oder aber es rangelten gleich bis zu 300 Bewerber*innen um eine einzige Stelle. Nicht selten auch beides. Dann kam Sennheiser: ein Unternehmen am Weltmarkt, aber familiär und persönlich: „Da wird noch jeder Einzelne gesehen.“ Die Rede war außerdem von vielen Aufstiegschancen für Azubis. Karen unterschrieb 2001 ihren Vertrag – und sagt heute: „Das war eine sehr gute Entscheidung.“

Nach der Ausbildung arbeitete sie als Industriekauffrau nach wie vor im Betrieb, qualifizierte sich aber parallel weiter zur staatlich geprüften Betriebswirtin. Die Schule lief an drei Abenden in der Woche sowie samstags, der Abschluss kam nach dreieinhalb Jahren. Gleich im Anschluss folgte das Studium an der Privatfachhochschule Göttingen; seit 2013 ist Karen Diplom-Betriebswirtin (FH).

Seit Juni ist sie Teil eines Pilotprojekts, das sich mit dem demografischen Wandel beschäftigt. Es geht um Wissensmanagement und die Art, wie Erfahrung und Wissen von Generation zu Generation weitergegeben werden. Ihr früherer Chef berät sie heute als Nachfolgerin beim Übergang: Karen leitet die Abteilung Service Development and Communication. Sie ist verantwortlich für Service-Dokumentationen, Trainings und Software. Es geht um Premium-Qualität für hochwertige Technologie. Ihre Erfahrungen als Teamleitung im Bereich Spare Parts helfen ebenfalls. Karen: „Ich arbeite gerne mit Menschen, übernehme Verantwortung und entscheide selbst.“ Genau diese Entwicklung hat sie sich gewünscht.

Ingo

Damals wusste ich noch nicht einmal genau, was die hier machen.

Werbekaufmann – klingt nicht unbedingt nach weiter Welt. Weit gefehlt: Ingo fing genau mit diesem Ausbildungsberuf an. Heute ist er nicht nur Master of Global Marketing; er kann seine Flugreisen in aller Herren Länder auch nicht mehr zählen. Über die Möglichkeit, mit Vertrauen und Verantwortung zu wachsen.

Eigentlich wollte Ingo in eine Agentur. Werbung, Marketing, Projektkoordination: Das wäre genau sein Thema. Dass er sich auch bei Sennheiser bewarb, war anfangs eher ein Zufall: „Ich wusste damals nicht einmal, was die so genau machen.“ Als dann allerdings der Auswahlnachmittag vorbei war, hat Ingo keine Agenturen mehr angeguckt. Die Produkte, die Größe und die herzliche Atmosphäre hatten ihn beeindruckt. Er begann die Ausbildung zum Werbekaufmann (heute: Kaufmann für Marketingkommunikation). Abteilung für Abteilung lernte er das gesamte Unternehmen kennen, half hier beim Sommerfest, dort mit Grafikprogrammen. Erste kleinere Projekte folgten.
Und Sennheiser beeindruckte ihn wieder: „Verantwortung zu bekommen und Vertrauen zu erhalten, war für uns als Azubis alles andere als selbstverständlich.“ In jeder Abteilung waren die übrigen Teammitglieder offen für Ideen und Vorschläge: „Meine Stimme zählte, ich fühlte mich wirklich beteiligt.“ Nach der Ausbildung organisierte Ingo Messeauftritte, baute ein digitales Gesamtprogramm auf, konzipierte Broschüren und Marketingmaterialien. Die Zahl der Projekte stieg. Die Höhe der Anforderungen auch. Später steuerte er die weltweite Launchkampagne für die evolution-G3-Serie mit. Ein internationales Team mit Kolleg*innen aus Indien, den USA und Europa, Workshops, Konferenzen und Konzeption inklusive.

Seitdem ist Ingo des Öfteren auf der ganzen Welt unterwegs: Workshops, Messen, Arbeitsgruppen haben ihn bereits mehrfach rund um den Globus reisen lassen. Regelmäßig arbeitet er mit Großagenturen aus Hamburg und Berlin zusammen. Was als kaufmännische Ausbildung in der Wedemark begonnen hatte, ist heute ein Konzept- und Organisationsjob für internationale Märkte. Nebenbei wuchsen so auch neue Kompetenzen. Zum Beispiel die Fähigkeit, sich auf die Kultur des Gegenübers in anderen Niederlassungen einzustellen und auch auf neue Märkte.

Im Nebenstudium machte Ingo seinen Master of Science im Fachgebiet Global Marketing; Sennheiser unterstützte mit dem nötigen Spielraum bei der Arbeitseinteilung. Bei all dem stimmen die Dimensionen. Die sind zwar in zunehmendem Maß groß, aber nie übergroß: „Auch wenn unsere Arbeit oft internationale Reichweite hat und das Team dahinter aus mehreren Ländern kommen kann – es bleibt immer übersichtlich und vertraut.“ Familienunternehmen eben. Was Ingo gefällt: Projekte langfristig zu entwickeln und zu begleiten. Ihm fallen viele Kampagnen ein, „mit denen wir unsere Produkte sehr, sehr gut in den Markt gebracht haben“. Ingo erinnert sich an das einwöchige Fotoshooting für die evolution-G3-Kampagne: „Du bekommst hier Verantwortung und Vertrauen, kannst treibende und gestaltende Kraft sein.“

Sein Tipp? „Du kommst hier immer weiter, wenn du ehrlich bist. Ehrlich hinter der eigenen Meinung zu stehen und bei sich zu bleiben, sind hier gelebte Tugenden.“ Probieren wir es aus: Wie er Sennheiser heute einschätze? „Obwohl wir 70 Jahre alt sind und eine beeindruckende Historie haben: Wir sollten uns nicht von dem blenden lassen, was wir einmal waren, sondern uns jeden Tag fragen, wer wir einmal sein wollen.“