Duales Studium

Jetzt bewerben

Hier kannst du dir einen Überblick über die verschiedenen dualen Studiengänge bei Sennheiser am Standort Wedemark verschaffen.Leider können wir nicht alle Berufsbilder jedes Jahr anbieten.Schaue gerne nach, welche dualen Studiengänge wir im Augenblick anbieten.

Dale Studiengänge

Bachelor of Arts - Industrie
Bachelor of Engineering - Elektrotechnik
Bachelor of Engineering - Konstruktionstechnik
Bachelor of Engineering - Mechatronik
Bachelor of Engineering - Wirtschaftsingenieurwesen
Bachelor of Science - Wirtschaftsinformatik

Das Auswahlverfahren

  • Du schickst uns deine Bewerbung online. Am besten mit deinem aktuellen Jahresendzeugnis, wenn du im folgenden Jahr deine Ausbildung beginnen möchtest. Die Kernbewerbungszeit beginnt mit den Sommerferien.

  • Unter „Jetzt bewerben“ findest du die freien Ausbildungsplatzstellen.

  • Kurz nach deinem Bewerbungseingang erhältst du eine Eingangsbestätigung sowie eine Einladung zu einem Onlinetest. Der Test dauert rund 90 Minuten; du hast sieben Tage Zeit, die Module abzuschließen.

  • Wenige Tage danach erhältst du unsere Rückmeldung: eine Einladung zum Bewerbungstag, zu einem Einzelgespräch oder eine Absage. Zum Bewerbungstag laden wir dich und max. sieben weitere Bewerber*innen ein. Du lernst Sennheiser genauer kennen, nimmst an Gruppengesprächen und Tests teil, kannst dich bei kleinen Praxisaufgaben ausprobieren und alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen. Eine Rückmeldung bekommst du innerhalb einer Woche.

Anforderungen

Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife

Überdurchschnittliche Bewertungen in Deutsch,

Mathe, Englisch und Physik (je nach Studiengang)

Ausgeprägtes

Kommunikationsvermögen

Selbständige Denk-

und Arbeitsweise

Teamfähigkeit

und Engagement

Sehr gute

PC-Kenntniss

  • Allgemeine Hochschulreife

    oder Fachhochschulreife

  • Überdurchschnittliche Bewertungen in Deutsch,

    Mathe, Englisch und Physik (je nach Studiengang)

  • Ausgeprägtes

    Kommunikationsvermögen

  • Selbständige Denk-

    und Arbeitsweise

  • Teamfähigkeit

    und Engagement

  • Sehr gute

    PC-Kenntniss

Erfahrungsbericht

Dennis, Duales Studium: Bachelor of Engineering Wirtschaftsingenieur / Industriemechaniker

„Unsere Ausbilder wissen, dass wir im Studium viele Themen vertiefen, und helfen uns auch in diesen Gebieten weiter.“ Für Dennis ein entscheidender Faktor, denn im dualen Studium ist das Ausbildungszentrum ein wichtiger Anlaufpunkt. Hier lernen die „Stuzubis“ die Grundlagen der klassischen Industriemechanik. Einerseits bleibt da nicht immer Zeit für alle Feinheiten des Ausbildungsberufs und trotzdem gilt es, eine anspruchsvolle Prüfung zu meistern; andererseits führt der Stoff im Studium über die Inhalte des Ausbildungsberufs hinaus bis zum Bachelor. Dass die Ausbilder*innen nicht nur komprimiert Fachwissen vermitteln können, sondern auch in weiterführenden Themen locker mithalten, macht die duale Ausbildung bei Sennheiser für Dennis besonders attraktiv. Das Fachstudium ist jeweils aufgeteilt in dreimonatige Blöcke und vertieft Bereiche wie Werkstoff- und Konstruktionstechnik, Physik, Mathematik, BWL oder Marketing. Später sind Spezialisierungen zum Beispiel in Projektmanagement, Leichtbau oder Logistik möglich. Partnereinrichtung ist hier die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) in Diepholz.

Im Unternehmen lernt Dennis alle Bereiche kennen, „in denen mein Beruf später angesiedelt ist, sei es Einkauf, Logistik oder Vorfertigung“. Er hat Produktivitätsanalysen erstellt, Gespräche mit der Kundschaft begleitet und die Einkaufsabteilung mit einer Präsentation über Faserverbundstoffe auf den aktuellen Stand gebracht. Im Einkauf mussten zuliefernde Betriebe für Neuentwicklungen recherchiert werden. Es ging um Organisation, um Rechtsgrundlagen, Qualität, Werkstoffe und Änderungsläufe. Viel Abwechslung, keine Frage, aber zusammen mit dem Studium auch viel „Hochdrucklernen“. Dennis' Fazit: „Mir macht Spaß, was ich in den Abteilungen umsetzen und lernen kann. Ich bin ehrgeizig und neugierig – und hier bekomme ich jede Menge Lernstoff.“

Maurice, Duales Studium: Bachelor of Engineering Elektrotechnik / Elektroniker

„Reine Theorie bringt mir in dem Beruf nichts. Du brauchst als Ingenieur Praxisbezug.“ Für Maurice umfasst das duale Studium umfangreiches Fachwissen, „geerdet in praktischen Anwendungen“. Dreieinhalb Jahre oder sieben Semester dauert das duale Studium bei Sennheiser und an der Privaten Hochschule für Technik und Wissenschaft in Oldenburg. Bei Sennheiser geht es zunächst um Grundlagen des Ausbildungsberufs Elektroniker*in für Geräte und Systeme: Netzteile nach Schaltplan bauen, löten, Schaltungsentwicklung für Digitaluhren – Basiswissen eben für die Praxis. Später bereiten die Lehrenden im Ausbildungszentrum die „Stuzubis“ komprimiert vor für ihre Prüfungen als Elektroniker*in. Parallel durchlaufen sie alle Abteilungen, in denen üblicherweise Ingenieur*innen arbeiten. In den Studienphasen werden zunächst Grundlagen vertieft wie z. B. Mathematik, technische Mechanik oder Programmierung. Anschließend werden im Kernbereich elektrotechnische Fächer wie z. B. Nachrichtentechnik oder Leistungselektronik behandelt. Eine Vertiefung in den unterschiedlichen Bereichen ist in den späteren Semestern möglich. Gerade diese Hochschulphasen sind intensiv: Essen-Schlafen-Lernen sei besonders in den letzten vier Wochen vor den Klausuren ein Standardrhythmus. „Hardcorelernen“ nennt es Maurice. „Aber es bleibt eine Menge hängen.“ Und nein, nicht immer seien Praxis- und Hochschulthemen direkt aufeinander abgestimmt – aber der Bezug sei immer da. Was dem angehenden Ingenieur besonders auffällt: „Du bekommst hier enormen Rückhalt. Wenn du Hilfe brauchst, wird dir überall geholfen.“

Tim, Duales Studium: Bachelor of Engineering Konstruktionstechnik / Industriemechaniker

Tim bringt es schnell auf den Punkt. Ein duales Studium sei für ihn eine gute Kombination: „Mir war der Praxisteil wichtig.“ Die Ausbildung im Bereich der Industriemechanik passt da genau ins Konzept. „Natürlich ist der Zeitplan durch die Reduzierung der Regelausbildungszeit deutlich straffer als bei den Azubis“, weiß der 20-Jährige, „aber ich bekomme trotzdem einen guten Einblick in die Praxis, da ich die Werkzeuge und Maschinen auch kennenlerne.“ Wenn man später zum Beispiel mit der Planung der Vorarbeit für die Fertigung beschäftigt sei, könne man dann viel realitätsnäher arbeiten und mitdenken. Tatsächlich lernen die „Stuzubis“ im ersten Monat Werkzeug und Metalle genau kennen. Im folgenden halben Jahr schließt sich zusätzlich die Arbeit mit Dreh- und Fräsmaschinen an. Tim: „Mit welcher Genauigkeit man da arbeiten kann – und muss –, ist wirklich Wahnsinn.“ Später gehören dann auch Projektaufträge aus anderen Abteilungen zum Alltag. Mal geht es um Spezialhalterungen für Lautsprecher in den Messräumen, mal um die Frage, wie Messelektronik in einer Kopfform untergebracht werden kann. Auch Prototypen für Vor- und Entwicklungsmodelle gehören dann zum Alltag. Danach folgen mehrere Stationen in Abteilungen wie Konstruktion, Mikrofonentwicklung oder Instandhaltung. Begeistert ist Tim von der „extrem guten Betreuung, das ist fast Einzelbetreuung. Die Ausbilder helfen uns in Theorie und Praxis und wir lernen in einer kleinen Dreiergruppe – perfekt.“ Praktisch und bewährt sei auch das System der Patenschaft: Für die jungen Stuzubis übernimmt eine Person die Patenschaft, die genau ihren Studien- und Ausbildungsweg gerade absolviert hat oder sich bereits in einem höheren Semester befindet. Man könnte erwarten, dass die dualen Studierenden von den Ausbilder*innen anders behandelt würden als die Azubis. „Das ist hier nicht der Fall. Wir sind komplett integriert und machen viele Aufgaben gemeinsam.“ Tim hat statt Blockunterricht eine „Sechs-Tage-Woche“: In der Regel ist er so drei Tage im Betrieb und drei Tage an der Hochschule in Hannover. „Daran gewöhnt man sich. Das Ziel lohnt ja – zwei Abschlüsse in dreieinhalb Jahren.“